Header Image
Home / Psychotherapie

Psychotherapie

In meiner psychotherapeutischen Fachrichtung (KBT) arbeite ich wahrnehmungsorientiert mit Gegenständen, Symbolarbeit, Probehandeln und dem eigenen Körper in Ruhe und Bewegung. Ich arbeite sowohl mit Einzelpersonen als auch mit Gruppen.

Seit Mai 2017 bin ich als Psychotherapeutin im Status ‚in Ausbildung unter Supervision‘, das bedeutet, dass ich bereits am Ende meiner Ausbildung stehe und selbstständig Psychotherapie fachlich versiert durchführen kann und darf. Da ich meine Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen habe, kann ich Ihnen einen günstigeren Preis anbieten.

Näheres zu meiner Arbeitsweise finden Sie hier. Details zur Fachrichtung finden Sie hier.

Meine Arbeitsgebiete:

  • Menschen mit Psychiatrieerfahrung, psychiatrische Erkrankungen (affektive bzw. schizoaffektive Störung, Schizophrenie, Derealisations- und Depersonalisationssyndrom, Psychose, Borderline, Persönlichkeitsstörungen)
  • Sucht/missbräuchlicher Konsum/Abhängigkeit (stoffgebunden und nicht stoffgebunden)
  • Co-Abhängigkeit
  • chronische Erkrankung (zb HIV/AIDS, Krebserkrankungen)
  • Anpassungsstörung, Ängste, Panikattacken, Sozialphobie, Posttraumatische Belastungsstörung
  • Zwangserkrankungen
  • Angehörige (psychisch) erkrankter Menschen
  • Depression, Burnout
  • psychosomatische Beschwerden (körperliche Beschwerden ohne ausreichendem organischem Befund)
  • Essstörungen
  • Selbsterfahrung und persönliche Weiterentwicklung: (Beziehungs-)Muster erkennen und damit umgehen lernen, Lebensthemen angehen, Beziehungsfähigkeit stärken, Rollenidentifikation, sexuelle Identität

Wie läuft eine Psychotherapie bei mir ab?

  1. Terminvereinbarung telefonisch oder per Email
  2. Wir vereinbaren ein persönliches kostenloses Erstgespräch, in dem wir herausfinden, ob wir zusammen an den von Ihnen vorgebrachten Themen arbeiten möchten, denn eine für Sie hilfreiche Psychotherapie kann nur  stattfinden, wenn Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.
  3. Psychotherapieeinheiten: In den ersten Einheiten definieren wir zusammen die aktuellen Themen, die sie zu mir geführt haben und woran wir zunächst arbeiten möchten. Ich werde Ihnen nach einigen Einheiten eine ungefähre Einschätzung geben können, ob wir aus meiner Sicht eine eher längere Zusammenarbeit benötigen werden, oder ob aus der aktuellen Sicht eine kurze Therapiedauer angeraten ist. Diese Einschätzung kann jedoch nur ein Richtwert sein, da wir uns in einem stetigen Prozess befinden und auch nach und nach Themen auftauchen können. Mir ist eine transparente Arbeitsweise wichtig, wobei wir beide gemeinsam den Weg festlegen und wie wir diesen beschreiten möchten.
  4. Das Ende der Psychotherapie ist gekommen, wenn Sie eine positive Veränderung der belastenden Situation wahrnehmen können. Das Ende der Therapie bereiten wir zusammen gut vor.
  5. Sie können nach Ende der Psychotherapie jederzeit wieder einen Termin mit mir vereinbaren, zb in einer Krisensituation oder wenn sich bekannte oder neue Themen verdichten, bei denen Sie meine Unterstützung möchten.

Wodurch unterscheidet sich eine Psychotherapie von einer Beratung?

Zuständigkeiten und Berufsvorbehalte in psychologischen Berufen werden im Psychotherapiegesetz (BGBl.Nr. 361/1990), Psychologengesetz (BGBl. I Nr. 182/2013) und in der Gewerbeordnung für das reglementierte Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung (§119 GewO 1994) geregelt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Beratung grundsätzlich psychisch gesunder Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, von Lebens- und SozialberaterInnen durchgeführt werden darf. Psychotherapie ist hingegen nur PsychotherapeutInnen ab dem Ausbildungsstatus ‚in Ausbildung unter Supervision‘ vorbehalten. Darunter fällt auch, aber nicht nur, die Krankenbehandlung.

Eine Psychotherapie betrachtet neben dem aktuellen Problem, mit dem Sie zu mir kommen, auch Ihre Persönlichkeitsanteile, Lebenserfahrungen und Muster, die Sie im Laufe Ihres bisherigen Lebens bewusst und unbewusst erlernt haben und bezieht diese in unsere gemeinsame Arbeit ein. In meiner körperorientierten Psychotherapie Fachrichtung beziehe ich auch Ihre Körperwahrnehmung und im Körper gespeicherte Lebenserfahrungen mit ein, die sowohl Belastung als auch Ressource für unser Leben sein können.
Durch verschiedene wahrnehmungsorientierte Angebote kann Ihnen Ihr Wahrnehmen und Erleben zunächst bewusster werden und kann dieses in der Folge auch erweitert werden bzw. andere, bisher möglicherweise nicht wahrgenommene Anteile (wieder) aktiviert werden. So können Sie neue Erfahrungen machen, eigene Verhaltensweisen besser verstehen und andere Handlungsmöglichkeiten finden und erproben. Nach und nach bauen Sie diese erweiterten Möglichkeiten in Ihren Alltag ein.

In der Beratung richtet sich unser Fokus auf das definierte Thema und Sie arbeiten mit meiner Unterstützung sehr gezielt daran, dieses Thema für sich zu klären. Dazu bedienen wir uns verschiedener Methoden, ich arbeite handlungsorientiert, mit Symbolen und Gegenständen, mit Ihrer Körperwahrnehmung, mit Gestaltungen, Humor, Bewegung und praktischer Hilfestellung. Näheres zur Beratung finden Sie hier.

Wichtig ist mir zu betonen, dass Sie der Ausgangspunkt unseres gemeinsamen Weges sind, ich begleite Sie auf diesem Weg und gebe Ihnen Hilfsmittel zur Hand, die Schritte machen Sie aber sowohl in der Beratung als auch in der Psychotherapie selbst und in Ihrem individuellen Tempo.

Verschwiegenheitspflicht

Sowohl in der Beratung als auch in der Psychotherapie bin ich zu absoluter Verschwiegenheit nicht nur aus persönlicher Überzeugung, sondern auch laut Gesetz verpflichtet. Verschwiegenheit ist für mich ein äußerst wichtiger Teil der Zusammenarbeit mit Ihnen, denn eine erfolgreiche  Beratung oder Therapie ist nur möglich, wenn Sie sich sicher sein können, dass die mir anvertrauten Inhalte ausschließlich bei mir bleiben.

Es gibt 2 Ausnahmen, die mich von der Verschwiegenheitspflicht entbinden, diese sind akute Selbst- oder Fremdgefährdung, also wenn Sie akut gefährdet sind, sich selbst oder jemand anderem etwas anzutun.

Top